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Marseille mit seinen südlichen Stränden, kleinen Calanques und Inseln.

Ein Bericht von https://www.frankreich-in-wort-und-bild.de/

Schon viele Jahre kannte meine Frau und ich Marseille, aber nie hatten wir die Strände der Stadt, geschweige denn die kleinen Calanques nahe bei der Stadt besucht. Die großen bekannten Calanques zwischen Marseille und Cassis, dort waren wir schon oft, und die sind schon immer ein traumhaftes Ziel für uns. Es wurde also Zeit endlich mal die Strände und die Landschaft direkt bei Marseille kennen zu lernen. Gestartet sind wir mit dem Auto am alten Hafen von Marseille. Von dort geht es immer entlang der Küstenstraße, bis die Straße endet, sozusagen ans Ende der Welt.

Alter Hafen von Marseille mit Blick auf Basilique Notre-Dame-de-la-Garde
Alter Hafen von Marseille mit Blick auf Basilique Notre-Dame-de-la-Garde

Es ist kaum zu glauben, aber nach wenigen Minuten erreichten wir schon die Anse Catalans, ein erster kleiner Badestrand, noch in der Innenstadt nahe am alten Hafen. Und erstaunt waren wir, es folgen immer mehr kleine Buchten, Plattformen, von wo aus man in das saubere klare und türkisblaue Wasser springen kann. In wenigen Minuten waren wir am „La porte de l´Orient“ mit dem Monument aux Armées d´Afrique. Hier halten wir auf dem Parkplatz, genießen den traumhaften Ausblick auf die vorgelagerten Inseln „Îles du Frioul“ mit dem bekannten Château d´If, und dem nordwestlichen Teil der Stadt mit seiner weithin sichtbaren Küste.

Blick auf Château d´If

Blick auf Château d´If

Noch befinden wir uns immer nahe der Innenstadt, als wir den „Port du Vallon“ erreichen, ein alten kleiner Fischerhafen, der noch immer als solcher fungiert. Auch die Cabanons (Fischerhütten) stehen noch da und werden nach wie vor genutzt. Hier kann man jeden morgen fangfrischen Fisch kaufen. Natürlich haben sich dort zwischenzeitlich auch entsprechende Restaurants etabliert. Übrigens, wer vom alten Hafen hierher geht braucht lediglich 30 Minuten, immer entlang der Küste. Wir wollten aber an diesem Tag bis ans Ende der Straße um die ganze Küste östlich von Marseille kennen zu lernen.

Port du Vallon

Port du Vallon

Weiter fahren wir, vorbei am Port Malmousque, am Parc Valmer und am Château Berger, die wir aus Zeitgründen alle nicht besuchen konnten. Immer wieder haben wir fantastische Ausblicke auf das Meer, die Küste und die vorgelagerten Inseln, sowie das jetzt auftauchende Küstengebirge der Calanques. Schon bald erreichen wir den Segelclub „Base Nautique du Roucas“ und wir sind an dem kilometerlangen Strand von Marseille. Ein Sandstrand, der in verschiedene „Plages“ eingeteilt ist. Topp gepflegt, mit Duschen, Toiletten und auch der Möglichkeit seine Wertsachen sicher abzugeben. Und unseren Parkplatz hatten wir direkt am Strand. Da mußten wir natürlich ein erstes Bad nehmen.

Großer Sandstrand Marseille
Am großen Sandstrand von Marseille

Wir waren wirklich erstaunt sozusagen im Zentrum der Großstadt einen solchen Strand vorzufinden. Aber nach dem kurzen Bad ging es weiter, denn wir hatten ja noch einiges vor. So erreichten wir dann den kleinen Hafen „La Madrague de Montredon“. Hier, unweit der quirligen Großstadt Marseille, trifft man noch auf die Ruhe eines ursprünglichen Fischerdorfes. Der Ort hat sich so nah an einer Großstadt seinen alten Charme und sein Flair erhalten.

Hafen La Madrague de Montredon
Hafen La Madrague de Montredon

Auf der Weiterfahrt, immer wieder traumhafte Ausblicke auf die kleinen Calanques de Saména, Calanque du Mauvais Pas und Calanque de l´Escalette, die einen natürlichen Hafen bietet.

Calanque de l´Escalette
Calanque de l´Escalette

Wir fahren weiter in den absolut ursprünglichen Fischerort Les Goudes, der schon gleich am Anfang des Ortes eine kleine Badebucht hat. Auch hier sind die typischen Marseiller Cabanons der Fischer erhalten. Viele sind heute Wochenendhäuser von Marseiller Bürgern, die immer wieder in der Familie vererbt werden. Hier darf auch baulich nichts verändert werden, was man nur begrüßen kann. Wir sind damit in einem Ort angekommen, wo es den Fisch im Restaurant nicht frischer geben kann. Das lassen wir uns natürlich nicht entgehen und genießen unser Fischmenü mit einem trockenen Wein dazu, délicieux!!!!

Das kleine Fischerdorf Les Goudes
Das kleine Fischerdorf Les Goudes

Nach dem Essen sind wir durch die sehr enge Gasse in Les Goudes gefahren um zum Cap Croisette zu kommen. Direkt nach dem verlassen des Ortes kommen verschiedene kleine natürliche Buchten mit fantastischen Stränden zum baden und schnorcheln. Und noch toller, eine atemberaubende Landschaft. Wir sind an diesem Tag nicht zum Cap gegangen, denn um dort hin zu gelangen, braucht man ca. 1 ½ Stunden hin und zurück. Will man dann dort in der herrlichen Bucht auch noch baden, wäre es an diesem Tag nicht mehr möglich gewesen unser Ziel zu erreichen. Aber wir haben es später nachgeholt.

Am Cap Croisette

Am Cap Croisette

Heute wollten wir ja bis ans Ende der Straße in den letzten Ort Callelongue. Wieder ein Höhepunkt! Einfach nur Postkartenlandschaft!!

Blick auf die Île Maire
Blick auf die Île Maire

Ausblick Marseille
Traumhafte Ausblicke

Callelongue, am Ende der Welt. Hier kommt man nur noch zu Fuß weiter. Ein Grund für uns hier jetzt eine Wanderung von ca. 2 Stunden (hin und zurück) durch die schöne Küstenlandschaft zu machen. Vom Ort aus gibt es einen markierten Weg bis zu Calanque Marseilleveyre. Festes Schuhwerk ist hier unbedingt angesagt, denn es geht auch teilweise über Felsen. Wir genossen immer wieder die tollen Ausblicke. In der Calanque angekommen, war dann natürlich wieder mal baden in dem türkisblauen Wasser angesagt.

Blick auf die Calanque de Marseilleveyre

Blick auf die Calanque de Marseilleveyre

Wir genossen das kühle und angenehme Bad und auch den traumhaften Rückweg zu unserem Ausgangsort Callelongue. Es war später Nachmittag, wir fuhren zurück bis zu den großen und langen Stränden von Marseille. Dort wollten wir den Sonnenuntergang bei einem Getränk genießen und vielleicht auch noch einmal im Meer schwimmen. Letztendlich sind wir dann in einem der Cafes/Bars gestrandet, bei einem kühlen Getränk und genossen den Sonnenuntergang mit Blick auf das Meer. Ein Fischer in der Abendsonne am fast menschenleeren Strand. Nur wenige, wohl solche die von der Arbeit kamen genossen noch das Bad im Meer. Eigentlich wollten wir nicht mehr zurück. Aber nach diesem Tag wussten wir, wir kommen wieder. Ja, es ist so dass wir zwischenzeitlich schon oft da waren. Wir werden immer wieder kommen.

Sonnenuntergang Marseille

 

Wer mehr (vor allem alle Bilder) über die Strände und Calanques von Marseille erfahren will geht auf die Website:

https://www.frankreich-in-wort-und-bild.de/departements-provence/bouches-du-rhone/marseille-die-südlichen-strände/

 

Wer Informationen über Frankreich haben will geht auf die Website:

https://www.frankreich-in-wort-und-bild.de/

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